Kommt noch…
Tag 10 – Der goldene Kreis – 30. Juli 2017
Kommt noch…
Tag 09 – Von Vik nach Hella – 29. Juli 2017
Wieder stellen wir fest, dass genug Fläche für die etlichen (vielleicht 200) Camper zur Verfügung steht und Infrastruktur mit Aufenthaltsraum, 4 Toiletten und einer Dusche für Herren und ähnlich für die Damen deutlich ausbaufähig ist. Tatsächlich scheint hier ein neues Gebäude zu entstehen. Weiterhin fällt auf, dass die Nationalitäten nicht so leicht zuzuordnen sind, da fast alle Island im Mietwagen bereisen. Aber wir erkennen viele Spanier (an der Sprache). Na, die machen wahrscheinlich gerade Winterurlaub…
Nach Strand- und Dorfrundgang geht es auf der Ringstraße weiter westwärts. Die Gegend wird etwas flacher, fast eintöniger. Aber Antjes Reiseplanung bietet wieder mehrfach interessante Stopps9. Zum Beispiel an Basaltfelsen, Wasserfällen und auch am ältesten öffentlichen Thermalbad Islands. In der Nähe machen wir Mittagsrast bei gebratenen Nudeln und Pesto. Nach einer 15-minütigen Wanderung erreicht man das Becken mit den einfachen Umkleiden und kann das 38 Grad warme Wasser im Felspanorama genießen. Ist es erwähnenswert, dass alle Touris die gleichen Reisetipps haben? Wenigstens ist das grüne Wasser nicht jedermanns Sache.
Für einen kurzen Offroad-Test verlassen wir die Ringstraße. Jedoch erweist sich der Weg wegen des flachen Landes als schnelle Schotter-Waschbrett-Piste. Nicht ganz unser Fall. Für so etwas sind eher die großen Reifen vieler Isländer gemacht.
Am frühen Abend gegen halb sechs erreichen wir den Campingplatz in Hella. Es ist sonnig aber stürmisch und so teilen wir uns nach einer Möhrensuppe von Erasco den gemütlichen Aufenthaltsraum mit vielen anderen. Und spielen bis zur Nachtruhe Karten.









Tag 08 – Vatnajökull – 28. Juli 2017
Am Morgen vermissen wir fast ein wenig den Sturm. Übrigens ist unser Sturm nach hiesigen Verhältnissen nur Wind… Es regnet auch nicht mehr und wir frühstücken am Aufenthaltsraum. Beim Packen kommt sogar die Sonne durch und wir kriegen das Zelt trocken. Wenn Sonne, dann wird es aber gleich richtig warm – herrlich, Island wir kommen!
Start ist kurz nach 11 Uhr. Etwas spät, wir sind fast die Letzten. Wo alle sind, sehen wir am ersten Etappenziel: der Gletschersee Jökulsárlón. Alles voller Touristen! Ist aber auch beeindruckend, wie die weißen, blauen und vom Lavasand teilweise schwarzen Eisberge im graublauen Wasser liegen. Hier wurden auch Szenen gedreht für „007 – Stirb an einem anderen Tag“. Der See fließt ins Meer ab, wo an schwarzem Strand große Eisbrocken langsam in der Sonne schmelzen. Antje sieht sogar eine Robbe im Strom. Nach zwei Stunden fahren wir auf der Ringstraße weiter Richtung Westen. Immer wieder Gletscherzungen zwischen Felsmassiven. Mehrfach halten wir (wie die anderen Touristen, an deren Fülle wir uns erst mal gewöhnen müssen). Naturbeschreibungen fallen nicht in mein Ressort, aber die Landschaften zeigen sich abwechselnd von episch über gigantisch bis hin zu mystisch! Nur noch soviel: etliche Szenen für „Game of Thrones“ entstanden hier. Jedenfalls grandios und beeindruckend. Die Fotos kennt man, aber es ist vollkommen anders, sich darin zu bewegen! Wir haben weder fotografiert noch gefilmt…
Unser Ziel ist Vik, mit berühmten Vogelfelsen voller Papageientaucher und beeindruckendem schwarzen Strand. Wir sind spät dran, die Sonne geht schon unter. Die Vögel sind nicht so zahlreich und auf die Entfernung auch schlecht zu beobachten. Ein Fernglas wäre hervorragend… Wir checken um 23 Uhr auf dem gut gefüllten Campingplatz ein. Dieses Mal gehören wir zu den letzten Ankommenden. Es gibt Nudeln mit Bärlauchpesto, einen Schluck Martini für die Alten, eine kurze Runde Ballspiel um die Autofahrt abzuschütteln und Punkt 24 Uhr ist Nachtruhe im MSR-Zelt. Wird ja auch langsam dunkel.












Tag 07 – Ankunft auf Island – 27. Juli 2017
Die Nachtruhe ist bei Seegang mit Wellen von bis zu 2,5 m (laut Bord-Durchsage) schön schaukelnd. Scheint aber niemanden zu tangieren, alle drängen sich am Frühstücks-Buffet. Der Ausblick ist bescheiden, denn draußen ist alles grau, neblig und verregnet. Das ändert sich auch nicht, als wir den Hafen in Seydisfjördur im Osten von Island erreichen. Und nachdem wir vom Schiff und auch durch den Zoll sind und erst mal nur bergauf in die tiefhängenden Wolken fahren, bemitleiden wir die Motorrad- und Fahrradfahrer, die wir überholen. Aktuell sind auch nur 7 Grad! Auf Island gilt übrigens Greenwich Time, also zwei Stunden früher als die deutsche Sommerzeit.
Wir fahren südlich Richtung Höfn und als wir wieder etwas tiefer kommen, wird die Sicht besser. Nur dafür wird der Regen stärker. Aber es läuft. Wir kürzen einen großen Bogen der Ringstraße ab und fahren schon mal etliche Schotterpisten-Kilometer. Nach einem Zwischenstopp an einem Lavastrand im Sturm mit entsprechender Brandung kommen wir nach ca. 220 km in Höfn an.
Der Ort ist einer der Ausgangspunkte für etliche Aktivitäten am und auf dem riesigen Gletscher Vatnajökull, dessen Ausläufer in Regen und Dunst nur zu erahnen sind. Wir sind kurz in der Tourist-Information , kaufen dann Lebensmittel, die im Schnitt mindestens doppelt so teuer sind wie in Deutschland, um dann gegen 15 Uhr auf dem recht leeren Campingplatz einzuchecken.
Das Wetter ist unverändert und so spielen und picknicken wir im beheizten Aufenthaltsraum. Als 2 Stunden später plötzlich Regen und Wind nachlassen, treibt es uns raus zu einem Stadtspaziergang. Endlich sieht man bei einigen Sonnenstrahlen die weißblauen Gletscherzungen in der Ferne. Als wir zurück kommen, hat sich der Zeltplatz ordentlich gefüllt und wir müssen aus Platzmangel unsere Wraps zum Abendbrot statt im geschützten Aufenthaltsbereich am Zelt bereiten. Es wird bei moderatem Wind trotzdem kalt und treibt uns in die Schlafsäcke. Wir schauen die restlichen 50 Minuten von Harry Potter 6 auf dem Laptop und um 23 Uhr ist Nachtruhe, während draußen wieder Regen und Sturm einsetzen und immer noch weitere Camper eintreffen.








Tag 06 – Torshavn und Abreise – 26. Juli 2017
Kommt noch…
Tag 05 – Insel-Tour – 25. Juli 2017
Kommt noch…
Tag 04 – Die Färöer – 24. Juli 2017
Die Sonne knallt aufs Zelt, Hitze und Blase jagen André ins Freie. Was für ein herrlicher blauer Himmel um 7:30 Uhr! Es ist ganz angenehm und so frühstücken wir wieder am Zelt obwohl der Platz auch Küche und Aufenthaltsräume bietet. Es gibt Haferflocken mit Nektarine und Banane denn wir müssen erst Brot kaufen.
Wir fahren nach Leynar, der angepriesene Strand gefällt uns und wir bleiben einige Zeit zum Muscheln suchen, Strandburgen bauen und Ball spielen. So wie viele Einheimische. Das Meer hat knapp 10 Grad Celsius, reicht gerade für die Füße!
Weiter geht es nach Vestmanna. Hier gibt es ein Tourist Center mit kleinem Wikingermuseum und Café. Das Museum reizt uns weniger. Wir brauchen einen Imbiss! Leider sind uns die Preise zu deftig. Kaffee und ein Stück Kuchen ca. 10 Euro, Hühnchen mit Pommes sogar über 20 Euro. Wir marschieren ins Dorf auf der Suche nach einem Supermarkt. Aber Fehlanzeige. Die Kinder kollabieren gleich. Wir essen Kekse und fahren zum nächsten empfohlenen Strand in Tjörnuvik. Unterwegs finden wir einen Supermarkt und kaufen unter anderem erst mal ein schönes Roggenbrot und Trinkjoghurt.
Als wir Tjörnuvik erreichen, hat der Strand nicht ganz so schwarzen Sand wie vom Reiseführer suggeriert und vom Surferparadies ist im Augenblick auch nichts zu bemerken. Außerdem ist die Sonne verschwunden. Aber wir picknicken und fahren anschließend zum höchsten Wasserfall der Färöer. 140 Meter hoch, jedoch in zwei Stufen. Wir machen eine Kraxeltour auf Schafspfaden zum ersten Absatz und fahren dann gegen 19 Uhr nach Torshavn zurück auf den Campingplatz.
Astrid und Richard haben wieder Hunger und machen sich Porridge mit Apfel. Den Eltern reicht eine Flasche Cinzano Lemon!













Tag 03 – Auf See – 23. Juli 2017
Wir freuen uns auf das Frühstücks-Buffet und werden nicht enttäuscht. Wir sind sogar rechtzeitig im Restaurant um einen Tisch nahe am Fenster zu finden. Der Morgen ist aber diesig und grau.
Gestern haben wir für 10 Uhr einen Hot Tub, also einen der drei heißen Außen-Pools, für eine Stunde gebucht. Hier entspannen wir jetzt mit Meerblick und tatsächlich kommt die Sonne ein klein wenig hervor. Da der Pool mit heißem Salzwasser gefüllt ist, duschen wir anschließend in unserer Kabine und relaxen bei ZDF neo bzw. lesen ein wenig. Die See ist übrigens recht ruhig und das Schiff rollt nur wenig aber doch spürbar.
Gegen 12 Uhr passieren wir die Shetland-Inseln recht nah und dann geht es zum Mittagessen. Es gibt Schweinebraten mit Rotkohl und Fleischklößchen in Currysauce mit Reis. Für die Kinder auch Pizza. Jetzt beginnt der Tag länger zu werden. Neben fernsehen, lesen und Deckspaziergängen gibt es noch Eis beim Kartenspielen im Diner. Endlich ist zur Abwechslung Abendbrotzeit! Dieses Mal gibt es Lammbraten mit Gemüse und den Schweinebraten vom Mittag als geschnetzelte Reispfanne.
Die Kinder wollen keine Karten mehr spielen. Die Zeit bis zur Ankunft auf den Färöern vertreiben wir uns wieder mit fernsehen, lesen und Tagebuch schreiben. Um 22 Uhr laufen wir in Torshavn ein, bei Sonnenuntergang. Aber es dauert noch anderthalb Stunden bis wir von Bord rollen. Da auf der Rücksitzbank derzeit die Dachbox auf ihre eigentliche Bestimmung wartet, sitzen wir zu viert vorn. Interessiert den Zoll glücklicherweise nicht. Und so sind wir 800 m weiter schon am Zeltplatz. Der ist durch die Fährankunft stark frequentiert aber vorwiegend Wohnmobile und Camperbusse. Wir finden ein schönes Plätzchen, hatten aber auch per Mail reserviert. Die Anmeldung für drei Nächte geht flott und wir bezahlen insgesamt 570 DKK, umgerechnet ca. 76,50 bzw. 25,50 Euro pro Nacht. Das ist günstig!
Für mehrere Nächte schlagen wir das große Vaude Division Dome auf, mit geräumigem Vorzelt. Wir sind erschöpft von der ganzen Erholung an Bord oder der Zeitumstellung, zerren die schlaftrunkenen Kinder aus dem Auto und kuscheln uns in die Schlafsäcke.






Tag 02 – Check-In Fähre und los! – 22. Juni 2017
Der Morgen ist angenehm frisch und bewölkt. Wir frühstücken neben unserem Zelt, packen dann zusammen und nach einem Strandbesuch machen wir uns auf zum Fährhafen. Der Check-In kurz vor 13 Uhr geht schnell, genauso das Abnehmen der Dachbox in der Wartespur. Die verstauen wir aus Kostengründen auf der Rücksitzbank. So überschreiten wir nicht 1,90 m und sparen 454 Euro. Alle Mitfahrer werden sowieso mit dem Bus zum Schiff gefahren und gehen zu Fuß an Bord.
André parkt den Boliden auf dem Fahrzeugdeck und nach kurzer Wartezeit beziehen wir unsere fensterlose Innenkabine mit herunterklappbaren Stockbetten. Die Kinder schlafen natürlich oben. An Bord gilt die Färöer-Zeit, das bedeutet, wir stellen die Uhr eine Stunde zurück. Bis zur Abfahrt um 15:30 bzw. nach Bordzeit 14:30 Uhr erkunden die Kinder das Schiff, während die Alten noch Schlaf nachholen. Wir müssen feststellen, dass wir für diesen Tag gar kein Abendessen gebucht haben. Macht aber nichts, wir haben noch belegte Brote und Obst.
Das Bordkino zeigt amerikanische Filme mit dänischen Untertiteln. Also entschließen wir uns, in der Kabine Harry Potter (Teil 6) auf dem Laptop zu sehen. Blöd nur, wenn das Programm zum Abspielen von Blu-Rays nicht installiert ist und auf See kein Datenvolumen zur Verfügung steht, um Abhilfe zu schaffen. Übrigens kostet WLAN 7 Euro/h oder 9 Euro/4h. Darauf haben wir verzichtet. Dafür läuft im Fernsehen ZDF neo. Geht auch.





